"Ich bin eine energetische Inspirationsquelle, ein digitaler Veteran, Vater, ein unruhiger Generalist, immer unter Strom. 50, seit nicht so langem. Unternehmer, und ja, eigentlich jeden Tag aufgelegt, mit Tatendrang was zu machen."

Markus Dobbelfeld

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"Wir sind auf der Zunge geritten der Innovation. Ganz zuvorderst. Missionär, Pionier Arbeit. Total mutig."

Heute geht es um dich, und deine Wachstumserfolge und –Learnings als Wachstumsarchitekt:

Zuerst aber die Frage; Wer bist du?

Ich bin eine energetische Inspirationsquelle, ein digitaler Veteran, Vater, ein unruhiger Generalist, immer unter Strom. 50, seit nicht so langem. Unternehmer, und ja, eigentlich jeden Tag aufgelegt, mit Tatendrang was zu machen.  

 

Was ist denn dein Werdegang?

Ich bin aufgewachsen in der Innenschweiz in Zug, und habe nach ersten Ausbildungen, eine Militärkarriere hingelegt. Den Offizierstrack gemacht, und bin nachdem in die USA, mit rund 25. War dann fast 5 Jahre in den USA. Und habe 1998 die erste digitale Funktion übernommen bei Hilti? habe dort die E-Covers aufgebaut. Das war der Anfang von Internet, und es war ein Unternehmen, dass sehr mutig war damals, in das Thema zu investieren. Auch die grossen Beratung Unternehmen wussten dazumal noch nicht, ob das Ding Internet, Potential haben wird oder nicht. Es waren rund 10 Millionen die Hilti da bereitgestellt hatten, und ich war der erste Mitarbeiter, Projektleiter. Das hiess damals noch E-Publishing. Wir wussten auch noch nicht genau, was daraus wird. Wir sind auf der Zunge geritten der Innovation. Ganz zuvorderst. Missionär, Pionier Arbeit. Total mutig. 

 

Ich war auch dort unterwegs, und es ist nicht die erste Firma wo ich gedacht habe, im digitalen Space.

Ja, ausgerechnet ein digitaler Vertreiber, wo auf diese Schiene gesetzt hat. Ich war da 26/27, habe dann aus Customer Services, ein Team rekrutiert, die zum ersten Mal eine Datenbank mit aufgebaut haben, mit Produktbeschriebe, das waren ca. 250'000 Produkte, mit Fotos, und Warenbeschrieb. Dann ist das zu einem Channel Shift geworden im ersten Jahr, von Fax-nach Web, alle repetitive Orte die per Telefon reinkamen, sind dann weg. Was ist dann passiert? Der Customer Service hat dann demonstriert, weil Sie dachten sie werden jetzt alle entlassen. Da mag ich mich gut erinnern wo es ein Anliegen gab von 250 Customer Services, die sagten; jetzt werden wir entlassen, weil wir dann nichts mehr zu tun haben. Und dann hat man eine grosse Umschulung etabliert, so dass man den Customer Service nicht nur inbounded, sondern auch outbounded, arbeiten liess. Das konnten dann nicht alle Charakteristik, aber mit dem hatte man es ein wenig aufgefangen. Und heute ist es glaube ich ein 6,6 Milliarden Geschäft glaube ich, dieses Online Business. Da bin ich natürlich stolz darauf, der Pionier. Später bin ich dann global verantwortlich worden für das E-Business als 28/29 Jähriger, und hatte so viele Verantwortung, und war 100% am Reisen, dass mich das dann in ein komplettes Burn Out geführt hat. Ich war wirklich am Ende, auf Grund von diesem Dauerzustand. Habe dann pausiert, und bin dann 2001 zur Crédit Suisse. Habe dann dort geholfen, dass E-Banking zu etablieren. Und war Federführend verantwortlich für den Aufbau von den Online Banking Applikationen auf das erste Smart Phone STV von Orange, im 2001. Das war dann auch wieder revolutionär, dass erst Smart Phone, und die erste Banking App. Da sind alle weg gesprungen von wegen Sicherheitsfragen. Dieses Handy war ja so ein klobiges Ding, dass nur den Browser anzeigen konnte, es hatte keine App. Das Gerät wusste schon wer ruft, so quasi; ah das Mobile Gerät ruft, ich zeige Dir den ersten Browser. Dann bin ich zu Adobe gewechselt danach, und das war spannend, da war ich ein paar Jahre. Ich habe da mitverfolgt, wie Sie ins Subskription Feld gewechselt haben. Also weg von Box Sales. Das war mega spannend, und sehr innovativ, hat aber zu einem massiven Umsatzeinbruch geführt. Die Umsätze brachen zusammen, denn die Leute hatten nur noch den Photoshop abonniert. Plus man ist ins Digital Marketing eingestiegen, und durch das, habe ich auch ein erstes Wissen aufgebaut, welches im Digital Marketing, also Adobe auch marktführend war. Also eine sehr sehr spannende Zeit. Aber nicht so bunt und kreativ wo man von aussen denkt als Unternehmen, sondern knallhart auf das Wachstum aus.  Ich konnte mich als Marketing Chef für Zentral Europa mich austoben für Sachen, also Marketing Massnahmen ausprobieren. Ich hatte in dieser Zeit so viele Awards gewonnen, war ca. 3x Employee of the Year, und habe immer Nation Awards gewonnen. Wenn du dort gewollt hast, konntest du alles machen. Du warst der Sport Entwickler für das Marketing Performances, also was dann ganz ausgerollt wurde, für die ganze Marketing Community, 2000 Mitarbeiter, die auch heute damit arbeiten. Also du konntest da recht coole Sachen machen. Und ja danach, kam ich zu Dettwyler. Ein Schweizer Börsen notiertes Unternehmen, auch ein Tradition Unternehmen, dort im Bereich des Technical Componences dort vor allem verantwortlich für die Erneuerung von dem Digital Geschäft. Da ging es dann darum, dass man physische Läden schliesst, dass man Field Sales abbaut und alles ins Web shiftet, und durch das, dass ich das ja auch schon mehrfach gemacht habe, war ich wohl auch der richtige Mann dafür, habe auch dann…

 

Dort haben wir uns kennengelernt, oder?

Dort haben wir uns kennengelernt genau, bei der Disterlec, mit dem Suchon den Markttechniker. Zu Dettwyler gehörte damals die Maag Technik Disterlec Gruppe Elpha Gruppe, die Medis holländische, die deutsch Reichel, das war das ganze Portfolio.  der ....